China-Visum nur noch mit Fingerabdruck

Service 20.11.2019


Wer nach China reisen will, muss zuvor in Deutschland zur Annahmestelle reisen und seine Fingerabdrücke abgeben. Die Zahl der China-Touristen dürfte deutlich sinken. Damit baut die Volksrepublik eine weitere Hürde für Menschen auf, die in das Land reisen wollen. Bereits vor wenigen Monaten wurde der Visumantrag deutlich von 4 auf 8 Seiten Länge erweitert. Darin werden nun auch sensible persönliche Daten abgefragt, etwa zu Eltern, Geschwistern, Mitreisenden und Arbeitgebern.

Nun geht Peking den nächsten Schritt, um Reisen in das Land zu erschweren: Vom 16. Dezember 2019 an müssen Touristen und Geschäftsreisende vor ihrem Trip zunächst in eine der Visa-Annahmestellen reisen, um dort persönlich Fingerabdrücke abzugeben.

Das teilt der Visumdienstleister Visumpoint mit. Befreit von dieser Pflicht sind Reisende, deren Abdrücke innerhalb der vergangenen fünf Jahre im Rahmen einer Visumsbeantragung bereits erfasst wurden. Dies muss jedoch mit demselben biometrischen Reisepass geschehen sein, mit dem auch aktuell in das Land gereist werden soll.

China begründet die Verschärfung mit „Gesetzen und Bestimmungen in China“ und mit dem „Prinzip der Gegenseitigkeit“. Nähere Details gibt es bislang nicht. Anbieter wie Visumpoint rechnen nun mit erheblichen Komplikationen für Unternehmen, da Antragsteller insbesondere bei kurzfristig angesetzten Reisen nun noch spontan in die Annahmestelle müssen, in welcher ihr Antrag eingereicht wurde.


Quelle: biztravel

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