Keine Maske: Das kostet es in Europa

Service 16.09.2020

In vielen europäischen Ländern gilt derzeit eine Maskenpflicht in öffentlichen Räumen oder dem ÖPNV, deren Missachtung leicht mit einem Bußgeld bestraft werden kann. In welchem Land dieses derzeit am höchsten ist, hat Virusbedarf.de, ein Anbieter für Schutzausrüstung, untersucht. Dafür hat das Unternehmen in 23 europäischen Hauptstädten verglichen, ob eine Maskenpflicht gilt und wie hoch die jeweilige Strafe bei Verstoß mindestens ausfällt.

In Rom können auf Personen, die ihre Masken falsch oder gar nicht tragen, demnach die höchsten Strafen zukommen. Sollte die Polizei zu dieser Maßnahme greifen, werden mindestens 400 Euro pro Strafzahlung verhängt. Der Höchstsatz liegt bei insgesamt 3.000 Euro. In Brüssel lassen die Behörden ebenfalls wenig Deutungsspielraum beim Tragen der obligatorischen Masken zu: Wer der Auflage nicht pflichtgemäß nachkommt, muss mindestens 250 Euro Strafe zahlen. Die dritthöchsten Bußgelder werden in Athen und Sofia mit jeweils 150 Euro verhängt.

In Dublin setzen die Behörden hingegen auf deutlich weniger drastische Maßnahmen und verlangen beim Verstoß gegen die Maskenpflicht nur 25 Euro. Bei Wiederholungen verdoppelt sich der Betrag zunächst auf 50 und anschließend auf 100 Euro. Auch in Luxemburg werden 25 Euro fällig. Die zweitniedrigsten Bußgelder werden in Wien und Berlin verhängt: Hier liegt der Mindestbetrag bei 50 Euro. In Amsterdam sind die Zahlungen mit 95 Euro ebenfalls noch vergleichsweise moderat und überschreiten nicht die 100 Euro Grenze. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Strafe aller untersuchten Städte beträgt 127 Euro.

Die international unterschiedlich gehandhabten Bußgeldhöhen lassen sich auch in Deutschland beobachten: In Bayern und NRW wird der Verstoß gegen die Maskenpflicht mit 150 Euro bundesweit am härtesten bestraft. Deutlich milder fällt das Bußgeld hingegen in Thüringen (60 Euro) oder Mecklenburg-Vorpommern sowie Baden-Württemberg (25 Euro) aus. In Niedersachsen wird die Erhöhung von 20 auf 150 Euro aktuell geplant.

(Quelle: https://www.dmm.travel/)

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