Modernisierung der Schnellfahrstrecken:

Bahn 20.06.2019


Erste Etappe Hannover – Göttingen wird für die nächsten Jahrzehnte fit gemacht.

Seit 1991 sind sie in Betrieb und sind heute aus dem Schienennetz der DB nicht mehr wegzudenken: die Schnellfahrstrecken. Zwischen Hannover und Würzburg sowie Mannheim und Stuttgart fuhren die ersten Personenzüge mit bis zu 280 km/h und läuteten die Erfolgsgeschichte des ICE ein.

Nach mehr als einem Vierteljahrhundert intensivster Beanspruchung benötigen die Strecken nun eine grundlegende Frischekur für Schienen, Bauwerke und Technik. Bei der gegebenen Größenordnung ist eine Sanierung allerdings nicht von heute auf morgen zu erledigen. Basierend auf einem abgestimmten Etappenplan gehen die notwendigen Investitionsmaßnahmen mit aufeinanderfolgenden Streckensperrungen einher.

Gestartet wird im Zeitraum vom 11. Juni bis 14. Dezember 2019 zwischen Hannover und Göttingen. Auf dem 89 Kilometer langen Streckenabschnitt werden rund 142 Kilometer Gleise, 47 Weichen, 243.000 Schwellen und 405.000 Tonnen Schotter erneuert sowie neun Tunnel, acht Talbrücken und sämtliche Oberleitungsanlagen saniert. Außerdem werden die technischen Anlagen auf den neuesten Stand gebracht.

Ganz ohne Reisezeitverlängerungen ist so eine große Baumaßnahme nicht umzusetzen. So sind die Züge im Fernverkehr auf den Verbindungen Hamburg-Frankfurt, Berlin-Frankfurt und Hamburg- München jeweils ca. 30 bis 45 Minuten länger unterwegs und es kann zu Kapazitätseinschränkungen kommen.

Die Änderungen sind im Fahrplan berücksichtigt.

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