Über 1.000 Füge im Südosten der USA gestrichen

Flug 03.09.2019

Hurrikan Dorian ist zu einem tropischen Sturm der Kategorie 4 angewachsen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 300 km/h und massiven Regenfällen, wie man sie in Europa nicht kennt. In Florida ist er auf Land getroffen. Die Flughäfen in Daytona und Orlando haben ihren Betrieb eingestellt.

Weil in den USA der Montag ein gesetzlicher Feiertag ist, nutzen besonders viele Menschen das so genannte Labor Day Weekend für Kurzurlaube oder Verwandtschaftsbesuche. Zwischen 28. August und 03. September rechnen die Fluggesellschaften der USA mit insgesamt 17,4 Mio. Passagieren, 4 % mehr als letztes Jahr. Ob das so eintrifft, ist nun die Frage; denn hunderte Flüge können nicht stattfinden. Und auch Flüge nach Miami sowie Sie zeigen sich nun jenen Kunden gegenüber kulant, deren Reisepläne wegen Hurrikan Dorian durcheinandergeraten sind.

Delta Airlines Flug 337 von Atlanta nach Nassau (Bahamas) musste am Montag abgebrochen werden, weil der Orkan zu gefährlich für die Maschine wurde. Die Pilotenkehrten kehrten lieber um, so Delta-Sprecherin Lisa Hellerstedt. Am Montag Vormittag waren bereits mehr als 1.000 Flüge sicherheitshalber gestrichen. American cancelte 113 Flüge, Southwest 148, Delta 52, United 33. Spirit Airlines musste 37 % aller Verbindungen streichen, zusammen 268, viele davon von und nach Fort Lauderdale. JetBlue hat 201 Flüge gestrichen, Frontier 94 und Allegiant 88.

American, Spirit, Jetblue und Delta verzichten auf Umbuchungsgebühren, sofern Passagiere ihre am Montag oder Dienstag geplanten Flüge auf ein Datum innerhalb der nächsten zwei Wochen verschieben. Bei Southwest müssen Passagiere, die ihre Flüge umbuchen, die Preisdifferenz nicht bezahlen. Inzwischen haben zahlreiche Kliniken in Florida Vorbereitungen getroffen, um Verletzte zu versorgen.

Der Vorhersage des US Geological Survey zufolge wird Dorian große Teile der Sandstände und Dünen von Florida bis North Carolina mit bis zu 8 Meter hohen Wellen und Wahnsinns-Windstärken massiv in Mitleidenschaft ziehen, sprich, wegschwemmen und wegblasen. Laut National Hurricane Center bewegt sich der Kategorie 4-Orkan langsam nordwestwärts. Er wird dann sein Unwesen in Georgia, South Carolina, North Carolina und vermutlich auch in den nördlicheren Bundesstaaten an der US-Ostküste treiben.

(Quelle: www.dmm.travel)

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