Die Geschäftsreise in Zeiten von COVID-19

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Die Corona-Pandemie hat unser Leben nachhaltig verändert. Neben Einschränkungen im täglichen Leben führen die Maßnahmen, die die Verbreitung des Virus eindämmen, zu einer Anpassung unserer Reisemöglichkeiten. Insbesondere Geschäftsreisende müssen sich im Vorfeld und auf der Reise selbst mit zahlreichen Aspekten befassen.

Neben den allgemein gültigen Hygienestandards ist es wichtig, die speziellen Begebenheiten der Reisedestination zu kennen. Das ist aber gar nicht so einfach, da die Vorschriften und Regelungen ständig den Begebenheiten angepasst werden und sich entsprechend ändern. Die wichtigsten und aktuellsten Informationen für Ihre nächste Reise finden Sie hier bei uns – klar, übersichtlich und aktuell. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, stehen Ihnen unsere Reiseexperten in den rund 60 FIRST Business Travel Büros gerne zur Verfügung und helfen Ihnen weiter.


+++ Aktuelle Entwicklungen im Newsticker: +++


18.11., Niederlande: Vorsichtige Lockerung der Maßnahmen

Die Niederlande lockern ab Donnerstag (19.11.2020) teilweise ihre bestehenden Corona-Maßnahmen. Ab 19.11.2020 dürfen Theater, Museen, Kinos und Bibliotheken unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln wieder öffnen. Weiterhin darf man in dem Land wieder drei Gäste zu Hause empfangen – bisher waren es zwei. Öffentliche Versammlungen dürfen mit vier Personen, anstatt wie bisher mit 2 Personen stattfinden.

Ab 01.12.2020 wird eine Maskenpflicht für alle öffentlichen Innenräume (u.a. Theater, Restaurants, Geschäfte) eingeführt.

Der Großteil der Teil-Lockdown-Maßnahmen bleibt bis Mitte Januar in Kraft.


18.11., Türkei: Teil-Lockdown an Wochenenden

Der türkische Präsident hat am Dienstagabend aufgrund von steigenden Infektionszahlen neue Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verhängt. An den Wochenenden gelten Ausgangssperren von 20:00 Uhr bis 10:00 Uhr.

Weiterhin dürfen Restaurants und Cafés nur noch Liefer- und Abholdienste anbieten und Sportveranstaltungen finden ohne Zuschauer statt. Außerdem müssen Kinos geschlossen bleiben. Die neuen Maßnahmen sollen bis Ende des Jahres gelten. Heute soll das neue Dekret durch das Innenministerium an alle 81 Provinzen übermittelt werden. Weitere Details zu den neuen Maßnahmen sollen dann bekannt gegeben werden.


16.11., Spanien: Kanaren verlangen nun doch PCR-Test bei Einreise ab 23.11.

Die kanarischen Behörden stellten nun klar, dass ein PCR-Test bei Einreise ab 23.11.2020 verpflichtend ist, nachdem es bereits in der vergangenen Woche Verwirrungen rund um die Testplicht gab.

Somit dürfen ab dem 23.11.2020 nur noch Einreisende von den Balearen und dem spanischen Festland einen Schnelltest vorlegen.

Internationale Reisende benötigen einen PCR-Test. Der Test muss innerhalb von 72 Stunden vor Einreise erfolgt sein.

Somit gilt die neue gesamtspanische Regelung, die ab 23.11.2020 in Kraft tritt, auch für die Kanaren und lediglich Inlandsreisende dürfen einen Schnelltest vorlegen.


14.11., Österreich: "Harter" Lockdown ab 17.11.

Aufgrund explodierender Infektionszahlen verschärft die österreichische Regierung die Corona-Maßnahmen drastisch. Ab 17.11.2020 gilt ein "harter" Lockdown. Folgende Maßnahmen gelten dann: die Ausgangsbeschränkungen werden rund um die Uhr gelten, Geschäfte müssen schließen – ausgenommen hiervon sind der Lebensmittelhandel sowie Apotheken, Drogerien, Banken und die Post.

Die Verordnung tritt ab 00:00 Uhr in Kraft und gilt bis einschließlich 06.12.2020. Abseits der eigenen Haushaltszugehörigen darf man für die Zeit des harten Lockdowns künftig nur noch den Lebenspartner, „einzelne engste“ Angehörige bzw. „einzelne wichtige Bezugspersonen“ treffen. Alleinstehende dürfen sich mit einer Person weiterhin treffen.


13.11., Tschechien: Deutschland ab 16.11. Risikogebiet

Deutschland wird für Tschechien zum Corona-Risikogebiet. Ab 16.11.2020 wird Deutschland auf der sogenannten "Reise-Ampel" des EU-Mitgliedstaats rot markiert sein. Somit müssen Reiserückkehrer und Einreisende aus Deutschland einen aktuellen Testnachweis vorlegen oder einen Corona-PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorlegen. Wahlweise kann auch innerhalb von 5 Tagen nach Einreise ein COVID-19-PCR-Test durchgeführt werden und muss danach dem örtlich zuständigen Hygieneinstitut vorgelegt werden. Bis zur Vorlage des Testergebnisses besteht eine Quarantänepflicht und die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Zudem muss vor der Ankunft online ein Einreiseformular ausgefüllt werden. Ausgenommen von dieser Regelung sind u.a. grenzüberschreitende Berufspendler und Transitreisende. Touristische Reisen nach Tschechien sind derzeit weiterhin nicht möglich. Aufgrund des geltenden Corona-Notstands dürfen Hotels nur Geschäftsreisende beherbergen.


13.11., Auswärtiges Amt spricht Reisewarnung für ganz Schweden ab 15.11. aus

Aufgrund derzeit steigender Infektionszahlen weitet das Auswärtige Amt seine Reisewarnung für Schweden weiterhin aus. Die bereits bestehende Reisewarnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen wird ab dem 15.11.2020 auf das gesamte Land ausgeweitet. In ganz Schweden ist die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen über den Grenzwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern angestiegen. Das komplette Land wird demnach vom Robert-Koch-Institut ab dem 15.11.2020 als Risikogebiet eingestuft.

Bei Wiedereinreise nach Deutschland sind Reisende daher ab Sonntag (15.11.2020) verpflichtet, sich für 10 Tage in Heimquarantäne zu begeben, falls sie sich innerhalb der vergangenen 10 Tage in Schweden aufgehalten haben. Eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne kann nach frühestens 5 Tagen durch einen Negativtest erfolgen. Vor Ankunft in Deutschland müssen sich Reisende online anmelden; der Nachweis ist bei Einreise mitzuführen.


13.11., Kanada: Reisewarnung ab 15.11. für das gesamte Land

Aufgrund derzeit steigender Infektionszahlen warnt das Auswärtige Amt aktuell vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kanada. In dem Land ist die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen über den Grenzwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern angestiegen. Das Land wird vom Robert-Koch-Institut ab Sonntag (15.11.2020) als Risikogebiet eingestuft.

Bei Wiedereinreise nach Deutschland sind Reisende daher ab Sonntag (15.11.2020) verpflichtet, sich für 10 Tage in Heimquarantäne zu begeben, falls sie sich innerhalb der vergangenen 10 Tage in Kanada aufgehalten haben. Eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne kann nach frühestens 5 Tagen durch einen Negativtest erfolgen. Vor Ankunft in Deutschland müssen sich Reisende online anmelden; der Nachweis ist bei Einreise mitzuführen.


12.11., Malta: PCR-Test für Einreisende aus Deutschland ab 13.11. verpflichtend

Die maltesischen Behörden fügen Deutschland mit Wirkung zum 13.11.2020 der sogenannten „gelben Liste“ hinzu. Bei Einreise nach Malta müssen aus Deutschland ankommende Reisende daher ab Freitag einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Liegt kein Test vor, müssen Reisende diesen bei Ankunft am Flughafen nachholen oder sich für 14 Tage in Quarantäne begeben.


12.11., Spanien: PCR-Test wird bei Einreise ab 23.11. verpflichtend

Aufgrund der weiterhin angespannten Corona-Lage verschärft die spanische Regierung die Maßnahmen ab 23.11.2020. Reisende aus Risikogebieten müssen ab dem 23.11.2020 einen negativen COVID-19 PCR-Test bei Einreise vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Nach derzeitigem Stand ist Deutschland ebenfalls von dieser Regelung betroffen. Es ist noch unklar, ob Spanien Risikogebiete regional oder landesweit einstuft.

Der PCR-Test muss auf Englisch oder Spanisch vorliegen und kann sowohl in Papierform (Originaldokument), als auch digital mitgeführt werden. Außerdem muss der PCR-Test in der schon vorgeschriebenen App oder Website vor Einreise hinterlegt werden. Dieser ist ebenfalls verpflichtend bei Reisen auf die Balearen-Inseln.


11.11., Marokko: Digitale Einreiseanmeldung der BRD muss bei Ausreise vorgelegt werden

Das Auswärtige Amt gab am 11.11.2020 bekannt, dass alle Ausreisenden aus Marokko bereits am Check-In Schalter die digitale Einreiseanmeldung der Bundesrepublik Deutschland vorlegen müssen.


09.11., Litauen: Keine Quarantänepflicht mehr für Deutsche seit 09.11.

Litauen stuft eine Vielzahl von Staaten und Regionen als "gelbe" (mäßig hohes Infektionsrisiko), "rote" (hohes Infektionsrisiko) und "graue Zonen" (Bewertung der Kriterien wegen unzureichender Daten nicht möglich) ein. Deutsche unterliegen seit dem 09.11.2020 nicht mehr der Quarantänepflicht, ebenso Reisende aus als "graue Zonen" markierten EU-Staaten. Eine Neubewertung auf Grundlage der Werte des ECDC erfolgt wöchentlich. Eine Übersicht der betroffenen Länder bietet die Website des Gesundheitsministeriums an.


08.11., Portugal: Nächtliche Ausgangssperre ab 09.11.

Ab Montag (09.11.) gilt für die nächsten zwei Wochen eine Ausgangssperre in 121 Gemeinden in Portugal. Dies gilt auch für die beiden Großstädte Lissabon und Porto. Diese dauert von 23:00 Uhr bis 05:00 Uhr (Ortszeit) unter der Woche sowie von 13:00 Uhr bis 05:00 Uhr (Ortszeit) an den Wochenenden. Restaurants dürfen während der Sperrzeiten Abholservice anbieten


07.11., Schweden: Das Auswärtige Amt dehnt Reisewarnung für Schweden aus

Aufgrund derzeit steigender Infektionszahlen warnt das Auswärtige Amt ab 08.11.2020 vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Schweden. Hiervon ist nur die Provinz Västernorrland ausgenommen. In dem Land ist die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen über den Grenzwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern angestiegen. Das Land wurde vom Robert-Koch-Institut zur kompletten Risikozone erklärt (bis auf eine Ausnahme).


07.11., Norwegen: Das Auswärtige Amt spricht Reisewarnung für die Provinz Oslo aus

Aufgrund derzeit steigender Infektionszahlen warnt das Auswärtige Amt ab 08.11.2020 vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Provinz Oslo. Dort ist die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen über den Grenzwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern angestiegen. Die Provinz wurde vom Robert-Koch-Institut zur Risikozone erklärt. Das Auswärtige Amt rät zudem aufgrund bestehender Quarantäneregelungen vor Reisen in übrigen Provinzen Norwegens ab.


06.11., Deutschland: Neue Risikogebiete deklariert; Auswärtiges Amt passt Reisewarnungen an

Aufgrund derzeit steigender Infektionszahlen hat das Robert-Koch-Institut (RKI) seine Risikogebiete angepasst. Das Auswärtige Amt warnt infolgedessen ab Sonntag (08.11.2020) vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in folgende Gebiete:

Ganz Dänemark mit Ausnahme der Färöer-Inseln und Grönland, die Region Ida-Viru in Estland, die Regionen Attika, Zentralmakedonien, Ostmakedonien und Thrakien, Epirus und Thessalien in Griechenland, ganz Italien, die Region Pier?ga in Lettland, ganz Litauen mit Ausnahme des Bezirkes Utena, die Provinz Oslo in Norwegen, ganz Portugal mit Ausnahme der Azoren und Madeira sowie ganz Schweden mit Ausnahme der Provinz Västernorrland.


05.11., Italien: Geplante Verschärfungen um einen Tag verschoben auf den 06.11.

Die italienische Regierung hat den Starttermin der COVID-19-Beschränkungen (nächtliche Ausgangssperren, Schließung der Museen) auf Freitag (06.11.2020) verschoben. Die Maßnahmen werden bis mindestens 03.12.2020 gelten.


04.11., Polen: Weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens ab 07.11. 

Am Samstag (07.11.2020) treten neue Maßnahmen in Kraft, da sich Polen nach Aussage der Regierung nur einen Schritt vom kompletten Lockdown entfernt befinde. Kultureinrichtungen, Kinos und Theater werden zu diesem Datum geschlossen, auch Geschäfte in Einkaufszentren (mit Ausnahme von Lebensmittelläden und Apotheken) müssen schließen. Hotels dürfen nur noch Geschäftsreisende aufnehmen. Die Maßnahmen bleiben bis zum 29.11.2020 gültig.
 

04.11., Italien: Nächtliche Ausgangssperre ab 05.11. 

Nachdem Ende Oktober bereits eine Verschärfung der Maßnahmen gegen COVID-19 in Italien in Kraft getreten waren, wurde am 04.11.2020 eine landesweite nächtliche Ausgangssperre von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr (Ortszeit) beschlossen, die ab dem 05.11.2020 bis mindestens 03.12.2020 gelten wird. Die Regionen Italiens werden fortan in einem dreistufigen Ampelsystem (rot, orange, grün) bewertet. In roten Zonen kann es zu Reiseverboten und zu Ladenschließungen kommen.

03.11., Niederlande: Verschärfung des Teil-Lockdowns

Am Dienstag (03.11.) kündigte die Niederlande eine drastische Verschärfung des Teil-Lockdowns an. Nun werden auch Museen, Theater, Schwimmbäder, Vergnügungsparks und Zoos geschlossen. Sowohl in der Öffentlichkeit als auch privat sind nur noch Treffen von höchstens zwei Personen erlaubt. Die verschärften Maßnahmen sollen vorerst für zwei Wochen gelten.

03.11., Niederlande: Quarantänepflicht für Deutsche seit 03.11.

Deutschland wird von den niederländischen Behörden mit Wirkung vom 03.11.2020, 15 Uhr (Ortszeit), als Risikogebiet eingestuft. Bei der Einreise in die Niederlande müssen sich Reisende aus Deutschland daher für 10 Tage in häusliche Quarantäne (auch Ferienunterkünfte) begeben. Für bestimmte Personengruppen / Geschäftsreisende bestehen Ausnahmen

03.11., Spanien (Kanaren): COVID-19 Test nötig für Übernachtung auf den Kanarischen Inseln ab 14.11.

Ab dem 14.11.2020 müssen alle Gäste eines touristischen Beherbergungsbetriebs ab 6 Jahren an der Rezeption ein negatives COVID-19-Testergebnis vorlegen (nicht älter als 72 Stunden; Papierform oder auf dem Smartphone; unter Angabe des vollständigen Namens der getesteten Person und des Labors sowie Datum und Uhrzeit des Tests). Der Test kann im Herkunftsland oder auf eigene Kosten unmittelbar im Anschluss an die Einreise in hierzu autorisierten Teststationen durchgeführt werden. Einreisende müssen zudem die spanische App 'Radar Covid' herunterzuladen und sind angehalten, diese erst frühestens 15 Tage nach ihrer Rückkehr zu deaktivieren.


Newsticker in Zusammenarbeit mit A3M Global Monitoring

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Linksammlung:


Allgemeine Corona-Checkliste:

  •  AHA-Regeln beachten: 
  1. Abstand halten: mindestens 1,5 Meter zu Mitmenschen
  2. Hygienemaßnahmen beachten: Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch sowie das regelmäßige Waschen bzw. Desinfizieren der Hände
  3. Alltagsmaske tragen: Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
  • Je nach Reisedauer genügend Wechsel-Masken und (Hand-)Desinfektionsmittel mitnehmen.
  • Sofern vorhanden, bei Auslandsreisen Corona-Warn-App des Reiselandes herunterladen.
  • Wichtige Kontaktdaten notieren.


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